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Grillen aus Leidenschaft.

Burger mit BBQ Point Buns – Ein guter Burger verdient ein gutes Brötchen

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Beim Burgerbau stellt sich zu Beginn immer die entscheidende Frage: Welche Buns (Brötchen) nimmt man? Was einem da im Supermarkt als Burger-Brötchen verkauft wird, ist kaum zu genießen. Weiches, geschmacksneutrales Bröselzeug. Da esse ich das Fleisch lieber ohne Brötchen.

Dann bin ich auf die Buns nach dem Rezept vom BBQ Point gestoßen. Die Buns sind schnell gemacht und man benötigt eigentlich nur Sachen, die man zumeist sowieso im Haus hat. Aber, das Wichtigste: Sie schmecken fantastisch und sind dabei noch leicht genug, dass man nicht nach einem Burger schon vom Bun pappsatt ist.

BBQ Point Buns (008 von 008)

Wer öfter bei uns vorbei schaut, weiß, dass wir keinen Werbe- sondern einen Hobby-Blog führen. Aber zum BBQ Point muss ich ein paar Worte verlieren, da ich ihn wirklich von ganzem Herzen empfehlen kann. Der Laden liegt in Castrop-Rauxel, ist aber von der Autobahn ruck zuck zu erreichen. Sandra, Andreas und Jörn beraten hier freundlich und kompetent über Grills vom tragbaren Weber GoAnywhere bis zur Napoleon Outdoorküche. Jörn kenne ich durchs Grillen, entsprechende Foren und Offline-Treffen seit vielen Jahren. Letztes Jahr (2014) gehörte er zu dem Team, welches die deutsche Grillmeisterschaft gewonnen hat. Es macht wirklich Spaß, hier zu stöbern und zu fachsimpeln. Das ist was anderes, als wenn einem der Verkäufer im Baumarkt vorliest, was auf dem Karton steht.

An den angebotenen Seminaren habe ich selber noch nicht teilgenommen, aber wie ich Jörn kenne, sind die nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam.* Wenn ihr also mal in der Nähe seid, schaut doch mal rein.

Nun zurück zu den Burgern.

Zutaten für 6 Buns:

  • 180 ml Milch (Laut BBQ Point mit mindestens 3,5% Fettanteil. Hat aber auch mit fettarmer funktioniert.)
  • 40 g Butter
  • 330 g Mehl Type 405
  • 15 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe (Ich habe 1 Päckchen Trockenhefe genommen.)
  • 1 Ei

Zudem:

Zuerst werden die Butter und der Zucker bei schwacher Hitze in der Milch aufgelöst. Das Ei verquirlen.

Die Hefe wird mit 150g Mehl und Salz vermischt.

Dann die Milch- Buttergemisch zum Mehl geben und alles 10-15 Minuten kneten. Dabei die Hälfte des verquirlten Eies, sowie das restliche Mehl nach und nach hinzu geben.

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Den Teig nach dem Kneten auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einer Rolle formen und in 6 Portionen teilen, welche zu Kugeln geformt werden. Die Kugeln etwas platt drücken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

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Danach die Kugeln mit dem restlichen Ei bestreichen. Ich habe sie noch mit Oregano und Parmesan bestreuen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 12 Minuten backen. Am besten nur mit Ober- /Unterhitze.

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Auf die Buns kommt zuerst ein Klecks White Alabama BBQ Sauce

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und ein paar Scheiben Tomaten.

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Die Patties werden von jeder Seite kurz angebraten, bis sie braun sind. Dann kommen sie in den indirekten Bereich und etwas Gorgonzola (oder Käse nach Wahl) kommt darauf. Sobald dieser geschmolzen ist, sind die Patties fertig.

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Oben drauf dann noch paar Ringe roter Zwiebeln, in Scheiben geschnittene Gürkchen, Tomatenscheiben, etwas grüner Salat und ein weiterer Klecks der White Sauce.

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Die Buns vom BBQ Point sind klasse. Vielleicht werde ich hier noch (z.B. mit Gewürzen im Teig) experimentieren, aber das Grundrezept wird sicherlich zu unseren Standard-Buns.

*Edit: Mittlerweile haben wir uns ein Seminar im BBQ-Point gegönnt. Hier findet ihr näheres über Feuer und Flamme im BBQ-Point.

 

14 Kommentare

  1. Und? Hab ichs nicht gesagt? White Sauce ist der Burner aufm Burger, oder? Obwohl ich ja beleidigt sein müßte, das Du nicht meine veganen Buns gebacken hast! Sieht aber trotzdem schick aus! 😉

    • Hallo René, deine Buns mache ich mal, wenn der Rest dann auch vegan ist. Mit einer Rindsbulette mit ordentlich Gorgonzola wäre das doch nicht authentisch. 😉

  2. Die sehen aber richtig lecker aus!! Bei der nächsten Burgervergrillung sind die Buns am Start!

    Danke! Danke auch Jörn! 🙂

  3. Phantastisch!! Und Gonzi geht immer . . . .

  4. Howdy,

    die Buns werd ich mal versuchen im Grill zu machen!

    Deine Erfahrungen zum BBQ-Point kann ich nur bestätigen,
    ich war letztens beruflich nur nen Steinwurf weit entfernt und
    bin auf nen Sprung rein.

  5. OH MEIN GOTT!!! *SABBER*
    Wie lecker sieht der Burger den aus!!!
    Und wenn ich mir den Rest deines Blog´s so anschaue wanderst der direkt auf meine Favoritenliste. Hammer!!!
    Ich liebe Fleisch und Grillen sowieso!

    LG Kumi^^

  6. Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Muss ich unbedingt bald mal ausprobieren Dein Rezept 🙂 Schöner Beitrag!

    Liebe Grüße
    Michelle
    http://www.miss-phiaselle.com

  7. Da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen 🙂
    tolle Anleitung, die ist bestimmt bald ausprobieren werden.
    Vor allem gefällt mir, dass es kein stinknormaler Burger ist, sondern einen wie ich ihn noch nie gegessen hätte 🙂
    Danke für diese Idee,
    Lg,
    Maike

  8. Die sehen ja mal Hammer lecker aus! Hab mir das Rezept direkt abgespeichert. Werde ich demnächst aufjedenfall mal nachkochen. Nun habe ich Hunger. 🙁

    Beste Grüße
    Nicole von http://www.bluetenschimmern.com

  9. Was für ein toller Blog und was für eine tolle Idee und das auch noch direkt umme Ecke. Ich komme aus Wetter.

    Ich werde Euch jetzt öfters besuchen kommen, aber erst nach dem Essen 🙂

  10. Sehen tofte aus! Werden mal gnadenlos kopiert 😉

  11. Deine Burger lassen mir selbst am frühen Morgen das Wasser im Mund zusammen laufen! Richtig gut sehen die aus. Ich habe bisher immer die „labbrigen“ Buns aus dem Supermarkt genommen, aber klar, warum nicht mal selber backen? Vielen Dank für die Anregung! Auch deine White Alabama BBQ Sauce werde ich demnächst mal nachbauen. 😉

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