Meisenfütterung BBQ

Grillen aus Leidenschaft.

Exotisches Rindfleisch Curry – Darf es etwas Retro sein?

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Die Idee zu diesem leckerem Curry habe ich aus dem Buch „What Katie atea von Katie Quinn Davies. Ich liebe ihre Bücher. Sie ist eine tolle Food-Fotografin und die Rezepte sind einfach der Knaller. (Ganz nebenbei sieht sie auch noch sehr gut aus.*) Es handelt sich zwar nicht um ein Grillbuch, aber da sie in Australien lebt, wo das Grillen ja praktisch zum Alltag gehört, sind viele Sachen dabei, die auch sehr gut auf dem Grill funktionieren. Und da man ja eigentlich alles, was man in der Küche machen kann, auch draußen hinbekommt, habe ich dieses Curry einfach mal im Dutch Oven gemacht.

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Zutaten:

  • 1 kg Rindfleisch (gewürfelt)
  • 3 Zwiebeln (gewürfelt)
  • 1 roter Apfel (gewürfelt)
  • 1 EL Currypulver
  • 1 l Rinderbrühe
  • 100g Rosinen
  • 1 Dose Tomaten (800g)
  • Saft einer Zitrone
  • eine Hand voll Erdnüsse (ungesalzen)
  • eine Hand voll Bananenchips
  • etwas Koriandergrün
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Reis als Beilage (Ich habe meinen Lieblingsreis genommen.)

Zuerst wird das Fleisch portionsweise im Öl angebraten, bis es braun wird. Dann herausnehmen und die Zwiebeln und den Apfel anbraten, bis sie weich sind. Nun das Currypulver hinzugeben und kurz mit anschwitzen.

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Dann kommt das Fleisch wieder in den Topf und die Rinderbrühe kommt hinzu und wird kurz aufgekocht. Ich habe als Brühe die genommen, in welcher Mona das Fleisch für das Worcestershire-Beef-Brot geköchelt hat. Das ist einfach der Hammer.

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Nun die Rosinen, die Tomaten (Ich fahre immer ein paar Mal mit einem Messer durch die geöffnete Dose, um sie zu zerkleinern.) und den Zitronensaft hinzugeben. So darf alles erst mal 1,5 Stunden schmoren.

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Jetzt mal ein kleiner Diskurs zum Thema Kohle. Seit das Thema Grillen, BBQ etc.  immer mehr um sich greift, merken auch immer mehr Freunde und Verwandte, dass es mehr gibt als Bratwurst und Bauchfleisch. Und so merken sie auch irgendwann, dass der Sack Kohle vom Discounter für EUR 1,99 nicht glücklich macht. Wenn ich dann zu dem Thema befragt werde, empfehle ich immer die Kohle (bzw. Briketts) von Profagus. Der Preis ist natürlich ein anderer, aber es lohnt sich wirklich. Kein Qualm beim Anzünden (sofern trocken gelagert.), hohe Temperatur und lange Brenndauer.

Ich ärgere mich selber jedes Mal über den Preis, aber bei allen Anderen, die ich probiert habe, ärgerte ich mich dann beim Grillen.

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Wenn das Fleisch schön zart ist, ist es fertig und darf auf dem Reis angerichtet werden. Nun noch  frische Korianderblätter, ein paar Erdnüsse und die Bananenchips darüber und es darf serviert werden.

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Im original des Rezeptes werden frische Bananenscheiben verwendet. Bei den Vorbereitungen hatte ich diese ersatzlos gestrichen, da ich befürchtete, dass das zu matschig würde. Beim Einkaufen habe ich aber in unserem lokalen Bio-Laden die getrockneten Bananen (Bananenchips) entdeckt und diese dann genommen. Eine gute Entscheidung, wie mir auch Frau und Kinder bestätigten.

* Gebt es zu Männer, spätesten nach dem Satz habt ihr gegoogelt.

4 Kommentare

  1. Strange . . . ! Aber für so etwas bin ich zu haben.

    Verwendet Ihr einen bestimmten Curry? Der handelsübliche „gelbe Elefant“ will mir nicht recht schmecken, da er sehr kurkumalastig ist.

    Das mit der Profaguskohle kann ich so unterschreiben. Ich benutze die auch ausschliesslich.
    Was habe ich mich früher schon geärgert, wenn ich für mein Gericht die besten Zutaten verwendet, aber an der Kohle gespart habe.

    • Naja, ein wenig kurkumalastig ist Curry Pulver natürlich immer. Ich habe hier das Madras Curry von TRS genommen, werde demnächst aber mal das Curry von Royal-Spice probiren. Das kann ich ja dann mit zum Stammtisch bringen.

  2. Nach Deinem Hinweis habe ich mal Google bemüht! Hmpf, na ja. Dein Curry sieht um längen besser aus!

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