Meisenfütterung BBQ

Grillen aus Leidenschaft.

Koriander-Haselnuss-Pesto

| 2 Kommentare

Unser Töpfchen Koriander hat sich auf dem Balkon sehr gut gemacht. Nur leider braucht man Koriander nicht sehr oft. Und wenn, dann nimmt man auch nur ein paar Blättchen. Da das leckere Kraut aber zu schade zum Wegwerfen ist, habe ich es zu einem leckeren Pesto verarbeitet. So kann man auch andere Kräuter gut verarbeiten, wenn man mal wieder für einen Stengel einen ganzen Bund oder ein Töpfchen gekauft hat.

Koriander Haselnuss Pesto

Das Pesto passt eigentlich zu allem. Besonders lecker ist es zu Garnelen. Aber auch zu allerlei anderem gegrillten Fleisch oder Gemüse kann man es prima servieren. Oder man kann einfach etwas über die Pasta geben.

Im Kühlschrank sollte sich das Pesto locker zwei Wochen halten. So alt ist es bei uns allerdings noch nicht geworden.

Zutaten:

  • ein großer Bund Koriandergrün
  • 2 (oder 3) Hand voll Haselnüsse
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 rote Chili
  • 100 ml neutrales Öl
  • 3 El Limettensaft
  • Salz

So sehr ich gutes Olivenöl liebe, hier ist es fehl am Platz. Es ist für das Pesto einfach etwas zu bitter. Erdnussöl eignet sich prima. Zur Not tut es aber auch Rapsöl.

Die besondere Note kommt bei diesem Pesto von den gerösteten Haselnüssen. Wenn man diese in der Tüte kauft, sind sie geschält, haben aber noch eine dünne dunkelbraune Haut. Um diese zu entfernen, kommen die Nüsse für 10 bis 15 Minuten bei ca. 200 °C in den Backofen, bis die Haut fast schwarz ist. Danach kann man sie ganz einfach abreiben. Hierbei sollte man aber nicht zu pingelig sein. Denn wenn ein paar Reste der gerösteten Haut mit in´s Pesto kommen, machen diese Röstaromen erst den Reiz dieses Pestos aus.

2 Hand voll Nüsse sind für das Pesto ausreichend. Röste trotzdem lieber drei. Die Haselnüsse haben nämlich die Angewohnheit, beim Weg aus dem Ofen übers Pellen bis zum Zerkleinern einfach zu verschwinden. Auf einmal fehlt eine Hand voll. Keine Ahnung, wie das immer passiert. Verdunstung? Angels’ share? Wer weiss?

Die Nüsse kommen nun mit den abgezupften Blättern des Koriander und den restlichen Zutaten (bis auf die Chili) in den Zerkleinerer. Die Chili wird in feine Stücke geschnitten und kommt nach dem Pürieren hinzu. So bleibt sie als rote Tupfer im Pesto erhalten.

Koriander Haselnuss Pesto

Der gegrillte Römersalat ist nur ein Beispiel, wie man das Pesto verwenden kann. Glaubt mir. Das passt zu so gut wie allem, was vom Grill kommt.

2 Kommentare

  1. Klingt ja sehr interessant!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.