Meisenfütterung BBQ

Grillen aus Leidenschaft.

Magwinya / Fat Cakes / Vetkoek

| 2 Kommentare

Heute habe ich mich mal wieder bei der Küche Südafrikas bedient. Magwinya sind Bällchen aus Hefeteig, die in heißem Fett frittiert werden. Hierzu kann man sehr gut einen Dutch Oven verwenden. Sie sind wirklich einfach gemacht und können sowohl als Dessert mit süßen, als auch mit herzhaften Speisen kombiniert werden. Gefüllt werden sie in der Regel als Vetkoek bezeichnet. Und man kann sie wirklich mit allem füllen. Marmelade, Käse, Hackfleisch und sogar Fisch wird gelegentlich verwendet.

Magwinya / Fat Cakes / Vetkoek

Aufgrund der preiswerten Zutaten und der sättigenden Wirkung werden die frittierten Teigkugeln in erster Linie in den Townships zubereitet und verzehrt. Hier werden sie schlicht als Beilage zu dem, was es gerade gibt,  gegessen.

Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe (Zur Not tut es auch ein Päckchen Trockenhefe.)
  • 2 TL Salz
  • 2 bis 3 EL Zucker (Je mehr, desto dunkler werden sie.)
  • lauwarmes Wasser
  • Öl zum frittieren

Zuerst löst man die Hefe in einer Tasse mit lauwarmen Wasser auf und vermischt die restlichen Zutaten.

Als nächstes die Tasse mit dem Hefe-Wasser hinzugeben und rühren. Unter ständigem Rühren nun weiter lauwarmes Wasser hinzu geben, bis du einen glatten Teig hast.

Jetzt den Teig an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

Nun aus dem Teig 8 bis 10 Bällchen formen und etwas flach drücken.

Zum Frittieren habe ich einen 10 Zoll Dutch Oven verwendet. Die 20 Breckies habe ich alle unter den Topf gelegt und den Deckel nur aufgelegt, damit die Hitze nicht nach oben entweicht. Als das Fett heiß war, habe ich den Deckel zum Frittieren ganz weg gelassen. Um im Dutch Oven zu frittieren, eignet sich ein AZK-App sehr gut. Gerade wenn man viel Frittiergut hat, kommen die Kohlen sonst kaum hinterher die Temperatur hoch zu halten.

Die Teigkugeln nun nach und nach im Öl goldbraun frittieren.

Magwinya / Fat Cakes / Vetkoek

Magwinya / Fat Cakes / Vetkoek

Probiert diese etwas andere Beilage ruhig mal aus. Ich bin auf jeden Fall froh, mal wieder etwas tolles aus der Küche Südafrikas probieren zu dürfen. Ich denke, da werde ich noch viele Ideen finden.

2 Kommentare

  1. Sehen aber echt lecker aus.

    Sind die Verwandt mit den holländischen Olliebollen? Das Rezept ist zumindest ähnlich, diese werden aber mit Rosinen echt gefüllt.

  2. Das ist durchaus möglich. Der niederländesche Einfluss ist in Südafrika ja durch die Kolonialisierung sehr groß und auch in der Sprache zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.