Meisenfütterung

Grillen, Essen, Outdoor leben

Empire Curryhähnchen

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Noch unter dem Eindruck unseres Urlaubs in England habe ich mal ein Gericht aus Jamie Olivers „Zu Gast bei Jamie“ nachgegrillt und bin dabei auf mein aktuelles Lieblingshähnchen gestoßen. Auch die dazu gereichte indische Sauce hat uns voll und ganz überzeugt.

Die englische Küche ist aufgrund der Kolonien und der Einwanderer von vielen Einflüssen geprägt, welche man aber als Teil der englischen Küche begreift. Für die Deutschen wird der Döner wohl immer türkisch, das Gyros griechisch und die Pizza italienisch bleiben.  Was eigentlich nicht fair ist, da das Meiste, was uns hier vorgesetzt wird, in den Herkunftsländern wohl im Müll landen würde, da es nur entfernt an das Original erinnert.

Empire-Curryhähnchen (7 von 9)

Zutaten:

  • 1 Hähnchen (Ja, ich weiß, das überrascht jetzt ein wenig. 😉 )

Marinade:

  • 1 EL fein gewürfelter Knoblauch
  • 1 EL fein gewürfelter Ingver
  • 1 fein gewürfelte Chilischote
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Hand voll gehackter frischer Koriander (alternativ 1 EL gemahlen)
  • 1 EL Garam Masala
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 EL Joghurt
  • Saft einer Zitrone
  • 2 TL Meersalz

Alle Zutaten in einem Bräter vermischen…

Empire-Curryhähnchen (1 von 9)

… und das Hähnchen damit innen und außen einreiben. Für so etwas ziehe ich immer Latex-Einweg-Handschuhe an. Man saut sich die Hände damit nicht so sehr ein.

So darf das Hühnchen im Kühlschrank übernachten.

Empire-Curryhähnchen (2 von 9)

Bevor das Hühnchen auf die Rotisserie gespießt wird, kommt noch eine Zitrone in die Bauchhöhle, welche zuvor gekocht und dann mit einem Messer ein paar Mal eingestochen wird. Ich habe Hühnchen nicht zum ersten Mal eine Zitrone eingesetzt, aber ich glaube, durch das Kochen wurde das Aroma noch intensiver. (Den Blumenkohl brauchen wir für die Beilage.)

Empire-Curryhähnchen (3 von 9)

Für die Sauce:

  • 2 gewürfelte rote Zwiebeln
  • 1/2 Zimtstange
  • 10 Gewürznelken
  • 3 EL Weißweinessig
  • 3 EL Worcestersauce
  • 2 EL Mehl
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • etwas Joghurt

Im Bräter werden nun die Zutaten (bis auf den Joghurt) vermengt. Hierzu wird dieser aber nicht gereinigt, die Reste von der Marinade sind also Teil der Sauce. Der Bräter wird nun im Grill zwischen die Kohlen unter das Hähnchen gestellt.

Das Hühnchen darf nun bei ca. 200 °C für 1,5 Stunden seine Runden drehen.

Empire-Curryhähnchen (4 von 9) Empire-Curryhähnchen (5 von 9)

So mag ich die Farbe.

Empire-Curryhähnchen (6 von 9) Empire-Curryhähnchen (7 von 9)

Die Sauce wird ausgesiebt und bis zur gewünschten Konsistenz eingekocht. Nun könnte man noch etwas Joghurt hinzufügen. Ich habe den aber extra serviert, so konnte sich jeder nach Geschmack bedienen.

Empire-Curryhähnchen (8 von 9)

Jamie Oliver hat es im Buch mit Bombay-Röstkartoffeln zubereitet, wir haben als Low-Carb-Variante die Kartoffeln durch Blumenkohl ausgetauscht. Ich hoffe, Mona wird den Bericht hierzu in Kürze nachreichen.

Empire-Curryhähnchen (9 von 9)

Wie oben bereits erwähnt, ist das zur Zeit mein absolutes Lieblingshähnchen. Auch auf dem 1. Nordhessen-Treffen eines Grillforums, auf welchem ich das Gericht gestern zubereitet habe, ist es beim „Fachpublikum“ sehr gut angekommen und 2 Tiere waren in wenigen Minuten verspeist, obwohl ich hier die Zitronen vergessen habe. Aber das müssen die ja nicht erfahren. 😉

7 Kommentare

  1. Die Farbe des Flattermanns passt perfekt!

    Zutatenliste und Bilder lassen darauf schliessen, dass es super geschmeckt haben muss.
    Evtl bekomme ich auch mal die Gelegenheit es zu kosten 😉

  2. Stilecht jedoch nur mit Mulligatawny Soup als Entree 😉

    Sieht lecker aus . . . . !!

  3. Find ich gut!
    Kann was!

  4. Sehr schönes Hähnchen! Ich freue mich da ja immer über neue Anregungen 😀

    Das Gericht ist wie geschaffen dafür, an Orten die mit ‚Bork‘ beginnen zubereitet zu werden… 😉

    • Darfst Du gerne machen. Ich habe es aber in den letzten 3 Wochen 3 Mal gemacht. (Auch an Orten die mit ´Boch´ und ´Hern´ anfangen.) Auf Borkum ist mal was neues dran.

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