Meisenfütterung

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Girot d’agneau à la boulangère – Lammkeule mit Kartoffeln und Zwiebeln

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Und hier ist endlich der Hauptgang von unserem französischen Fünf-Gänge-Menü.

Nun sind wir aber rechtzeitig zum Hauptgang in Frankreich zurück. Eine Lammkeule, die auf einem Bett aus Kartoffeln und Zwiebeln geschmort wird. Da wir Lamm lieben, ist das genau das richtige für uns.

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Hier wieder das Rezept, so wie Ingo es vorgegeben hat, von dem ich dieses Mal aber etwas abgewichen bin:

Zutaten:

  • 1 El Butter
  • 375 ml Rinderbrühe
  • 1,25 kg große Ksrtoffeln, geschält und in sehr feine Scheiben geschnitten
  • 1,25 kg große Zwiebeln, in sehr feine Scheiben geschnitten
  • 1 Lammkeule mit Knochen (2,75-3kg)
  • 2 El Olivenöl
  • 3 Tl Kräuter der Provence
  • 4 Knoblauchzehen, fein gestiftelt

(Im Gegensatz zu den vorherigen Rezepten, die für 4 Personen gerechnet sind, ist dieses und der Nachtisch für 6-8 Personen)
Den Grill auf 200°C Vorheizen. Eine Schmorpfanne oder Form mit Butter ausstreichen.
In einem großen Topf die Rinderbrühe mit Kartoffeln und Zwiebeln zum Kochen bringen. unbedeckt bei niedriger Stufe 10 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Mit einer Schaumkelle Kartoffeln und Zwiebeln in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Mit der Brühe übergießen und 20 Minuten im Ofen/Grill backen.
Inzwischen die Lammkeule vorbereiten. Dazu die Keule mit dem Knoblauch spicken, mit Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer einreiben.
Die Keule auf das vorgebackene Gemüse setzen und bei etwa 190°C 1 Stunde garen. KT (laut Rezept) 52-54°C. Fleisch 15-20 Minuten ruhen lassen, tranchieren und mit den Kartoffeln und Zwiebeln auf einer Platte anrichten. Verbliebenen Bratenfond darüber verteilen.

Und hier kommt der fertige Bericht:

Das Fleisch…

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wird mit Knoblauch gespickt…

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und mit Olivenöl, Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer eingerieben.

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Mit der festen Überzeugung, Kräuter der Provence sei ein fester Bestandteil unserer Gewürzauswahl, bin ich dann doch auf die Nase gefallen.
Dann muß ich es halt selber machen, was aber kein großer Aufwand ist und kein Problem darstellt, wenn die richtigen 5 Gewürze vorrätig sind.

Zu gleichen Teilen Oregano, Bohnenkraut, Majoran, Thymian und Rosmarin mischen und fertig ist die Gewürzmischung.

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Bei der Rezeptvorlage habe ich aber einige Änderungen vorgenommen. Die angegebene KT gefiel mir jetzt echt nicht. Das Lamm sollte bei mir schon rosa sein, aber bei 52 Grad wäre es doch noch sehr roh. Daher entschied ich mich, das Fleisch bei 170 Grad bis zu einer KT von 65 Grad zu grillen und es dann anschließend 20 Minuten ruhen zu lassen.

Mit der Beilagenzubereitung konnte ich mich auch nicht anfreunden. Die Kartoffeln und die Zwiebeln habe ich nicht in dünne Scheiben geschnitten sondern geviertelt.

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Mit Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence und Olivenöl gewürzt, kommt die Kartoffel-Zwiebel-Mischung ungekocht in eine Auflaufform und wartet dort auf das Fleisch.

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Die Lammkeule von beiden Seiten angrillen…

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dann auf das Gemüse setzen, mit etwas Rotwein übergießen…

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und indirekt grillen, bis eine KT von 65 Grad erreicht ist.

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Das Fleisch darf sich jetzt ausruhen…

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während das Gemüse…

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angeknuspert wird.

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Fertig ist der Hauptgang…

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der auf einem Brett angerichtet wird.

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Auch mit dem Hauptgang hat Ingo meinen Geschmack getroffen.
Sehr sehr lecker!

Ich werde das Fleisch aber beim nächsten Mal bei 64 Grad KT runternehmen, da es für mich noch nicht absolut perfekt war, da geht noch was.

 

Hier findet ihr die weiteren Gänge.

3 Kommentare

  1. …muss mal versuchen, das nach zu kochen – mag Lamm auch sehr gern – lebend aber auch 🙂

  2. Sehr lecker!

    Ich liebe „gigot d’agneau“.

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