Meisenfütterung

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Kaffeechili

| 3 Kommentare

Es war mal wieder Zeit etwas leckeres zu DOpfen. Ich liebe Gerichte, welche recht Lange dauern. Man bereitet alles vor, bringt die Sache in Gang und muss dann meist eine Weile nur wenig tun und kann die entstehenden Düfte genießen. Das ist für mich Entspannung pur.

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Das Gericht ist frei nach einem Rezept von Jamie Oliver aus diesem Buch: Jamies Amerika

Zutaten:

  • 1 kg Rindergulasch
  • 1 große Tasse heißen Kaffee
  • 4-5 kleine getrocknete Chilis (Je nach Geschmack auch mehr oder weniger.)
  • 1 TL Kreutzkümmel
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Oregano (getrocknet)
  • 1 Lorbeerblatt (getrocknet)
  • 1 Zwiebel (gewürfelt)
  • 2 frische Chilischoten
  • 1/2 Zimtstange
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 große Dose Tomaten (grob zerkleinert)
  • 1 1/2 TL Rübenkraut (Im Original Melasse.)
  • 1 Rote Paprikaschote
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • evtl. Saure Sahne

Die Zubereitung:

Zuvor werden die Gewürze bereit gestellt. Der Kreuzkümmel muss noch gemörsert werden.

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Die frischen Chili werden klein geschnitten. Da es ja ein Chili werden soll habe ich die Kerne mal drin gelassen.

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Die getrockneten Chili kommen zum aufweichen in den heißen Kaffee.

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In etwas Olivenöl werden die Zwiebel, der Kreuzkümmel, das Paprika, der Oregano und das Lorbeerblatt angeschwitzt.

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Wenn die Zwiebel weich ist kommen die Chilischoten, die Zimtstange und der Knoblauch (in feinen Scheiben) hinzu. Dann wird mit einem Schluck Kaffee abgelöscht.

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Nun kommt der restliche Kaffee, die Tomaten und das Rübenkraut hinzu.

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Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch hinein geben. Nun kann alles köcheln, bis das Fleisch weich ist. Bei mir hat es ca. 4 Stunden gedauert.

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Gelegentlich umrühren und den Duft genießen.

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Wenn das Fleisch weich ist wird es mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt.

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Als letztes kommen Paprika und Bohnen hinein und alles darf noch 1/2 Stunde köcheln. Wenn es zu flüssig ist hierbei den Deckel runter lassen.

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Am Ende noch mal abschmecken. Wer mag kann jetzt die schärfe mit zusätzlichen frischen Chilis noch etwas anheben.

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Und schon kann serviert werden.

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Hier kann bei bedarf noch etwas saure Sahne hinzugefügt werden. Als Geschmacksverstärker ist sie nicht nötig, aber es mildert bei Bedarf die Schärfe etwas.

Der Kaffee-Geschmack passt sehr gut zur schärfe des Chilis. Beim nächsten Mal wird die doppelte Menge gemacht.

3 Kommentare

  1. Sieht lecker aus. Meinst Du mit Rübenkraut dieses Fenner Harz??

    • Ja, dieser Zuckerrübensirup wird hier unter dem Namen „Grafschafter Goldsaft“ verkauft. „Grafschafter Fenner Harz“ heißt es wohl im Saarland.

      Hier sagt man dazu „Rübenkraut“. Ich glaube außer Grafschafter gibt es wohl nur wenige kleine Anbieter.

  2. Sehr schönes Chili Martin, gerade mit der Kombination Rind-Chilli-Kaffee

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