Meisenfütterung

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Timbale – Erfrischendes Türmchen mit gegrilltem Gemüse

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Mit dieser Beilage habe ich zu Hause echt ´den Vogel abgeschossen´ (oder ´décrocher la timbale´ wie der Franzose sagt.) Wir und die Kids waren von dem Ergebnis begeister! Man kann auch sagen, dass diese leckere vegetarische Beilage bei uns einschlug wie ein Paukenschlag.

Ursprünglich wurde die Timbale in einem Teigmantel zubereitet. Dafür verwendet man Timbaleformen, feuerfeste, becherförmige Gefäße, in denen auch Souffles und Pasteten zubereitet werden können. Hier kommt die kalt servierte Variante.

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Wir essen ja sehr gerne Fleisch. Ein gutes Stück Fleisch zu grillen, ist für uns jetzt keine große Herausforderung, wenn die Kerntemperatur bekannt und ein Thermometer in der Nähe ist. Viel interessanter sind für uns gute Beilagen. Die sind meistens aufwendiger und schwieriger zuzubereiten.

Die Idee zu diesem Gemüse-Mozzarelle-Turm habe ich von Tom Heinzle. Sein Buch „Vegetarisch Grillen“ kann ich wärmstens weiterempfehlen. Und er hat mit seiner Aussage recht, dass Gemüse rockt!

Diese kalte Beilage nennt Tom Heinzle „eine Art Caprese“. Ich habe aber das Rezept nach unseren Vorlieben etwas verändert.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 rote Paprika, geviertelt
  • 1 Aubergine, in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten.
  • Pesto
  • 2 Kugeln Mozzarella, in Scheiben geschnitten
  • einige Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • 2 Ringformen oder nicht zu große Gläser

Das schöne an dieser Beilage ist, dass man sie schon einige Stunden vor dem Servieren zubereiten kann. Denn sie muss mindestens 2 Stunden kalt gestellt werden, damit sie problemlos gestürzt werden kann.

Die Grillarbeit muss zuerst erledigt werden. Sowohl die Auberginenscheiben, als auch die Paprikaviertel werden solange gegrillt, bis sie weich sind und schöne Röstaromen angenommen haben. Bei den Paprikavierteln darf es sogar etwas mehr an Röstaromen sein. Sie sollten schon richtig schwarze Blasen angenommen haben und werden anschließend von der Haut befreit. Das geht am besten, wenn man die gegrillte Paprika in Frischhaltefolie wickelt und dann abgekühlt die Haut abzieht.

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Für das Pesto habe ich die selbst hergestellte Pesto-Gewürzmischung von Backwahn verwendet, die nur noch mit Öl angerührt werden muss. Das schöne dabei ist, dass ich mir so eine Menge Arbeit erspare, selbst Pesto herzustellen. Denn man hat ja nicht immer die nötige Zeit, alles selber zu machen und die Fertigprodukte in Gläsern sagen uns nicht so zu, kann man hier aber bestimmt auch verwenden. Bei dieser Pesto-Mischung kann ich je nach Ölzugabe auch selber entscheiden, welche Konsistenz die ungekochte Sauce haben soll.

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Wir haben uns vor Jahren mal Ringformen zugelegt, nach denen ich oft gefragt werde. Die sind für uns mittlerweile unbezahlbar und oft im Einsatz, weil das Stürzen von Gerichten wunderbar gelingt. Wir wissen nur leider nicht mehr, wo wir diese fleißigen Helfer gekauft haben.

Die Ringform wird auf einen Teller gestellt. Den Anfang machen die Basilikumblätter. So 3-4 Blätter. Dann wird geschichtet. Zunächst Mozzarelle, dann Pesto, dann Gemüse…solange, bis die Ringform voll ist.

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Mindestens 2 Stunden kalt stellen und schon kann serviert werden.

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Eine absolut stimmige Angelegenheit!

Ein Kommentar

  1. Das, liest sich Lecker & sieht sehr Geil aus.

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