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Cowboyribs – Leckere Rippchen mit Bohnen

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Sorgt bei echten und falschen Cowboys für gute Laune

Die Cowboyribs hat unser Freund Gregor (Manchen als „der Greg“ aus verschiedenen BBQ-Foren bekannt.) vor ein paar Jahren mal gemacht, als wir dort zu Besuch waren. Das Besondere ist, dass die Ribs die meiste Zeit in den Bohnen gegart werden, wobei sie den Geschmack der Bohnen annehmen, ihren aber auch an die Bohnen abgeben.

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Ich hatte es damals schon einmal nachgemacht und auch hier darüber berichtet. Letztens fiel mir aber auf, dass der alte Bericht doch nach einer Überarbeitung schrie. Und da es Schlimmeres gibt, als Cowboyribs, gab es die somit erneut und waren mal wieder klasse.

Zutaten:

  • 2 bis 2,5 kg Rippchen
  • 500 g weiße Bohnen
  • 500 g Kindney Bohnen
  • 1 l dunkles Bier
  • 2 Zwiebeln
  • 250 ml Ketchup
  • 500 ml BBQ-Sauce nach Wahl
  • 1 Päckchen Cheddar
  • Rub nach Wahl (Hier: Cajun 1803 von Royal-Spice.)

Am Vortag die Silberhaut von den Rippchen entfernen und diese ruben. Die Silberhaut löse ich hierzu immer an einer Ecke und nehme dann ein Handtuch, um sie besser greifen und abziehen zu können. Über Nacht kommen die Rippchen in den Kühlschrank.

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Rechtzeitig vor der Zubereitung nimmt man die Ribs aus dem Kühlschrank. Während diese Zimmertemperatur annehmen, werden die Bohnen vorbereitet. Zuerst musst du hierzu die Zwiebeln klein hacken. Dann kommen diese mit dem Bier, den Bohnen (abgetropft), den Ketchup und der Hälfte der BBQ Sauce in den Dutch Oven. Beim 12″ Dutch Oven verwende ich 16 Briketts oben und 8 unten.

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Das Ganze gut durchrühren und kurz aufkochen und dann die Ribs hinzufügen. Die Bohnen solltest du 1 3/4 bis 2 Stunde langsam köcheln lassen. Wenn die Ribs nicht vollständig bedeckt sind, gelegentlich umschichten.

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Nun kommt der Käse hinzu. Den Cheddar hierzu in kleine Würfel schneiden, damit er sich besser auflöst.

Wenn das Fleisch schon fast vom Knochen fällt, legst du die Ribs nochmal für ca.20 Minuten bei nicht zu hoher direkter Hitze auf den Grill. Hierbei gelegentlich mit dem Rest der BBQ Sauce einpinseln.

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Das war es schon. Ein absolut geniales Gericht. Absolut „fall off the bone“, wie es hierzulande die meisten Leute am liebsten mögen. In der USA wird man für sowas aber wohl geteert und gefedert. Dort mag man Ribs lieber mit etwas mehr Biss.

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Ich gebe zu, hier war es mit der Hitze etwas zu viel des Guten, was zu der leichten Schwärze geführt hat. War aber nur oberflächlich ohne  spürbaren Einfluss auf den Geschmack.

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Spitzen Idee Gregor, Danke!

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