Meisenfütterung

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Tomaten Salsa

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In der Metro gab es letzte Woche Rispen-Tomaten zu einem guten Kurs. Der Haken: Das galt bei einer Abnahmemenge von 5 kg. Aber Tomaten kann man ja immer gebrauchen. Gerade, wo sie zu dieser Zeit am aromatischsten sind. Wir hatten diese Woche also viel Tomatensalat. Aber einen Teil habe ich verwendet, um mal eine Tomaten Salsa selber zu machen.

Die Salsa eignet sich als Gewürz für viele Dinge: gegrilltes Gemüse (Auberginen, Zucchini, etc.), gegrilltes Fleisch von Steak bis Hühnerbrust oder auch einfach zu einer Käseplatte oder auf  Bruschetta.

Das war einfacher, als ich dachte und das Ergebnis war besser, als ich gehofft hatte. Ich glaube, die Tomaten, die mich gerade aus dem Gewächshaus anlachen, werden den selben Weg gehen.

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Zutaten:

  • 9-10 mittelgroße Tomaten
  • 3 Jalapenos
  • 1-2 rote Chilis (oder die Lieblingschilis nach Wahl)
  • 1 Zehe Knoblauch (fein gewürfelt)
  • 1/2 rote Zwiebel (fein gewürfelt)
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Bund Koriander (gehackt)
  • Salz & Pfeffer

Die Tomaten werden halbiert und kommen mit etwas Olivenöl in einen Bräter und werden bei ca. 200 °C für eine Stunde indirekt geschmort. Nach der Hälfte der Zeit habe ich sie gewendet.

Beim nächsten Mal würde ich die Stielansätze jetzt schon entfernen. Das macht das spätere Enthäuten leichter.

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Die Chilis werden bei starker direkter Hitze gebraten, bis die Haut schwarz ist.

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Danach lässt man beides unter Klarsichtfolie abkühlen. Ich hatte sie über Nacht im Kühlschrank. Es reicht aber sie abzukühlen, bis man sie wieder problemlos anfassen kann.

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Nun kann man die Haut recht einfach von allen Früchten abziehen.

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Ich gebe zu, dass die roten Chilis auf dem Bild verkohlt waren und ich hier schnell nacharbeiten musste. Um das abzukürzen, habe ich hierzu schnell einen Gasbrenner genommen.

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Das Fruchtfleisch und die restlichen Zutaten werden nun vermischt und mit einem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz püriert. Ich bevorzuge es noch etwas „stückig“. Dann sollte alles noch etwas ruhen, damit die Aromen sich vermischen können.

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Die Schärfe hängt natürlich stark von den verwendeten Chilis ab. Da Jalapenos eher mild sind, machen die zusätzlichen Chilis hier den Unterschied aus. Hier hat natürlich jeder seine eigenen Vorlieben und sein eigenes Schärfeempfinden.

Ich fand die Schärfe ideal. Deutlich spürbar ohne den Geschmack zu überdecken und recht kurz nach dem Verzehr hatte sich der Schärfereiz auch schon wieder verzogen.

4 Kommentare

  1. Mensch ihr Zwei, das liest sich super! Wir haben schon ein paar mal eine ähnliche Salsa gemacht, aber den Tip mit dem Anrösten werde ich beim nächsten Mal ausprobieren!

    Liebe Grüße aus Erkelenz,
    Sascha

  2. Hast hoffentlich ein Vorratsgläschen für Borkum zurück gelegt . . . 😉

  3. Sehr schöne Salsa 🙂
    Vom Waldwuser habe ich einst den Tipp bekommen, Tomaten zu räuchern. Das gibt auch eine sehr leckere Soße und man kann gleich größere Mengen verarbeiten.

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