Meisenfütterung BBQ

Grillen aus Leidenschaft.

Ochsenbäckchen in Weinsauce

Ochsenbäckchen in Rotweinsauce

| 6 Kommentare

Es ist schon ein Weilchen her, dass wir diese tollen Ochsenbäckchen im Outlawcamp probieren durften. Gabi Frankemöller vom lesenswerten Blog „USA kullinarischwar dort und hat sich von uns zeigen lassen, wie die Menschen im wilden Westen ihr Essen in Dutch Oven zubereitet haben. Ob das im wilden Westen tatsächlich so gemacht wurde, ist nicht überliefert, denkbar wäre es aber. Das Besondere an dem Gericht ist der Portwein, welcher für eine einfach phantastische Sauce sorgt.

Ochsenbäckchen

Schon lange wollten wir dieses Rezept mal selber im Dutch Oven zubereiten, aber uns sind einfach nie Ochsenbäckchen über den Weg gelaufen. Vor ein paar Tagen haben wir dann aber welche bei Allyouneed Fresh gefunden und kurzerhand bestellt. Bereits wenige Tage später konnten wir die gefrorenen Ochsenbäckchen sicher verpackt und gut gekühlt in Empfang nehmen.

Und so wird ein wirklich feierliches Mahl daraus:

Zutaten:

  • 1,1 kg Ochsenbäckchen
  • 1 Flasche trockener Rotwein
  • 1/2 l Portwein
  • 300 g Wurzelgemüse, gewürfelt
  • 1 große Zwiebel, fein geschnitten
  • 2 EL + 1 EL  Tomatenmark
  • ca. 1 l Kalbsfond
  • 2 cl Cognac
  • 6 cl Balsamico
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zunächst werden die parierten Bäckchen (den Abschnitt aufheben!) mit Salz und Pfeffer gewürzt, dann von allen Seiten scharf angebraten und herausgenommen.


Ochsenbäckchen

Nun den Abschnitt, das Wurzelgemüse und die Zwiebel anbraten, dann Tomatenmark mit anrösten.

Ochsenbäckchen

Ochsenbäckchen

Mit Portwein und Wein ablöschen, aufkochen und dann einkochen lassen. Die Ochsenbäckchen wieder dazugeben und alles mit so viel Kalbsfond auffüllen, bis die Bäckchen fast bedeckt sind.

Ochsenbäckchen

Die Bäckchen dürfen jetzt 4 Stunden schmoren. Dann sind sie so zart, dass ein Messer nicht mehr benötigt wird.

Nun kommt die Saucenverfeinerung  an die Reihe. Hierfür muss das Fleisch herausgenommen und zum Warmhalten in Alufolie gewickelt werden. Dann wird das Gemüse herausgesiebt, der Bratenfond wieder aufgekocht und dann reduziert. Während der Fond einkocht, wird in einem kleinen Topf 1 EL Tomatenmark angeröstet und mit Cognac abgelöscht. Dann kommt der Balsamicoessig dazu und alles darf noch etwas köcheln, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist, die dann zum Fond geben wird. Wenn alles gut durchgerührt ist, werden die Bäckchen wieder dazugegeben.

Ochsenbäckchen

Das Fleisch ist wirklich unglaublich zart und lecker, die Sauce der absolute Hammer.

Ochsenbäckchen

Ochsenbäckchen

Ich kann euch dieses Rezept wärmstens ans Herz legen. Ihr werdet garantiert genauso begeistert sein wie wir.

Edit: Wie wir mittlerweile erfahren haben, geht das Rezept wohl ursprünglich auf die Ochsenbäckchen in Portwein-Schokoladensauce von Arthurs Tochter zurück. Sie gibt zusätzlich dunkle Schokolade hinein. Super Idee.

6 Kommentare

  1. Liest sich wirklich super. Da muss ich unserem MdV mal auf die Füße treten, damit er uns Ochsenbäckchen besorgt. Viele Dank für das Rezept!

    Viele Grüße Oliver

  2. Schön, dass dieses Gericht bei Euch auch so eingeschlagen ist!

    Das gehört zu meinen TOP5; und das will was heissen.

  3. Hi Rolf,

    dieses Rezept hat es auch in unsere Top 5 geschafft. Wir sind so begeistert, dass wir es wohl an Saras Konfirmation zubereiten werden.

    LG Mona

  4. Pingback: Schweinebäckchen in Cidre geschmort | Meisenfütterung BBQ

  5. Schade, dass ihr einfach Rezepte übernehmt, ohne die Quelle zu nennen. Das ist kein großes Tennis.

    • Hallo Astrid,

      wir haben bereits im ersten Satz geschrieben, wo wir das Rezept her haben und damit auch deutlich gemacht, dass es nicht auf unserem Mist gewachsen ist. Auf Nachfrage haben wir erfahren, dass unsere Quelle das Rezept von Chechefkoch.de hat.

      Dass es das Gericht auch in deinem Blog gibt, haben wir erst durch diesen Kommentar erfahren. Leider, denn die Idee, da noch Schokolade rein zu tun, finden wir genial.

      Wir geben bei jedem Gericht, welches nicht von uns stammt, an, wo wir es her haben. Denn wir freuen uns ja selber riesig, wenn jemand etwas von uns macht und uns dabei als Quelle nennt. Alles andere ist schlechter Stil. Und gegen diesen Vorwurf verwehren wir uns entschieden.

      Liebe Grüße
      Mona & Martin

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